Verbesserte Softwarelösung hilft Luft- und Raumfahrtunternehmen bei der Vermeidung von Risiken im Zusammenhang mit Stoffverboten

Cambridge, UK – 9. Mai, 2016. EMIT Consortium Granta Design hat die neuesten Erweiterungen der GRANTA MI:Restricted Substances™ Software angekündigt. Diese werden Luft- und Raumfahrtunternehmen dabei unterstützen, das Compliance-Risiko im Zusammenhang mit Materialien und Prozessen zu reduzieren, richtlinienkonform zu entwickeln und Produkte noch genauer zu analysieren. Die neuesten Entwicklungen umfassen erweiterte Referenzdaten zur Abdeckung vorhandener Lücken in firmeninternen Informationen, verbesserte Werkzeuge zur Verwaltung des geistigen Eigentums sowie schnelle Apps zur Beantwortung geschäftsentscheidender Fragen wie: „Welche meiner Produktspezifikationen enthalten risikobehaftete Substanzen?“. Die Erweiterungen wurden beim Treffen des Environmental Materials Information Technology (EMIT) Konsortiums in Cambridge, UK, im letzten Monat besprochen. Mitglieder dieses Konsortiums sind unter anderen Airbus, Boeing, Emerson Electric, GKN Aerospace, Honeywell, Rolls-Royce und Pratt & Whitney. Das Boeing Projekt zum Umgang mit verbotenen Substanzen wird in einem demnächst stattfindenden Web-Seminar vorgestellt, bei dem darüber hinaus auch die neueste Software präsentiert wird.

Risiken im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben zu verbotenen Substanzen, wie z. B. die europäische REACH Verordnung, umfassen: gesetzliche Haftung, Kosten bei Nichteinhaltung der Regelungen, Re-Design, Produktrückrufe und Produktlieferschwierigkeiten aufgrund obsoleter Werkstoffe. Es ist schwierig diese Risiken zu minimieren, denn die Unternehmen müssen mit den sich ändernden globalen Regelungen Schritt halten und alle Informationen von Lieferanten sowie die aus ihrem gesamten Unternehmen zusammenstellen. Oft müssen sie durch komplexe Kombinationen von Werkstoffen, Prozessen und Spezifikationen navigieren oder Berichte zu bestehenden Produkten erstellen. Die dafür vorhandenen Materiallisten (Bills of Materials) liegen meist in unterschiedlichen Formaten vor und sind weder zentral abgelegt noch mit den Daten und Werkzeugen verbunden, die eine Analyse ermöglichen.

Analyse des Risikos von Substanzen für ein Produkt, inklusive aller Spezifikationen der Oberflächenbehandlung

Analyse des Risikos von Substanzen für ein Produkt, inklusive aller Spezifikationen der Oberflächenbehandlung.

Werkstoffe sowie die dazugehörigen Prozesse und Spezifikationen sind die Quelle der meisten Schwierigkeiten beim Umgang mit verbotenen Substanzen. Eine der einzigartigen Stärken von MI:Restricted Substances ist, dass das Werkzeug auf GRANTA MI™, dem branchenführenden System für Materialinformations-Management, aufbaut. Firmeninterne Informationen, die mit GRANTA MI verwaltet werden, werden mit einer regelmäßig aktualisierten Datenbank von mehr als 8000 Substanzen und über 100 internationalen Vorschriften, verknüpft. Softwarewerkzeuge ermöglichen es den Anwendern, die resultierende Wissensdatenbank anzuwenden, um das Risiko, nicht nur für Spezifikationen, Werkstoffe und Prozesse sondern auch für Designs und Produkte, zu analysieren.

Die neusten Erweiterungen der Lösung umfassen:

  • Aktualisierte Daten zu gesetzlichen Vorgaben, darunter die “IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans” sowie die Listen EU RoHS2, China RoHS2, CoRAP und CLP Regulation.
  • Optimierte Werkzeuge, die den komplexen Prozess der Zusammenführung von Datenaktualisierungen und firmeninternen Informationen unterstützen.
  • Neue Funktionen, um bei der Berichterstellung zur Produkt-Compliance mehrfache Oberflächenbehandlungen zu bewerten.
  • Schnelle, verbesserte Apps und Berichte.

Die Weiterentwicklungen werden von den EMIT-Mitgliedern bewertet und priorisiert – ein gemeinschaftlicher Ansatz, der sicherstellt, dass sich MI:Restricted Substances auch weiterhin auf die Bedürfnisse der Industrie konzentriert. Beim April-Treffen in Cambridge haben die Mitglieder darüber hinaus der laufenden Langzeitentwicklungsstrategie des Projektes zugestimmt.

„Wir freuen uns, die neuesten Verbesserungen unserer Lösung für verbotene Substanzen ankündigen zu können und danken den Mitgliedern des EMIT-Konsortiums für ihre kontinuierliche Unterstützung dieser Industrie-Kooperation“, sagte Professor David Cebon, Managing Director von Granta Design. „Dies ist ein weiterer Schritt in einem strategischen Langzeitprojekt. Wir werben bei Granta derzeit weitere Teammitglieder an, die das Projekt bei der Fertigstellung der nächsten Phase unterstützen.“

Unter den 20 neuen Positionen für Softwareentwickler und Ingenieure, die mit der Rekrutierungskampagne ‘Granta is Growing’in der nächsten Zeit besetzt werden sollen, sind auch die Stellen ausgeschrieben, die dieses Projekt unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.grantadesign.com/jobs.

Über GRANTA DESIGN

Die Experten für Werkstoff-Informationsmanagement. Granta Design wurde 1994 gegründet und ist ein unabhängiges, privat geführtes Unternehmen im Besitz seiner Gründer, Angestellten, der Universität Cambridge und ASM International. Das Unternehmen bietet Industrielösungen zur Verwaltung, Analyse und Anwendung von entwicklungskritischen Werkstoffinformationen. Typische Anwendungen sind Materialdatenmanagement, Materialauswahl und -substitution, Kostenoptimierung und nachhaltiges Produkt-Design. Granta arbeitet mit führenden Unternehmen aus verschiedenen Industrien, darunter: Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Energieerzeugung und Verteilung, Medizintechnik, Materialherstellung, Verbrauchs- und Industriegüter sowie mit Automobilherstellern und -zulieferern. Das CES EduPack wird an über 1000 Universitäten und Fachhochschulen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen über Granta Design und seine Produkte finden Sie unter: www.grantadesign.com.

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